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Karfreitagsanime

6. April 2012

Interview mit Abt Martin

15. März 2012

Zitat VI

11. März 2012

Wer ist Vermittlerin des Heils?

4. März 2012

Eine Frage, die mich in den vergangenen Jahren lange begleitet hat und deren Antwort mich schliesslich zurück zur katholischen und apostolischen Kirche gebracht hat: Wer ist die Vermittlerin des Heils – allein die Schrift oder die Tradition?

Zu allererst zwei Definitionen:

  • Die Schrift allein (Sola scriptura) ist ein Schlagwort der Reformation und beschreibt die Lehre, dass die Heilige Schrift die einzige unfehlbare und hinreichende Norm der Kirche für Glaubens- und Doktrinfragen sei. Während die Bibel nicht alles Wissen beinhalte, so besitze sie doch jenes, welches für die Erlösung notwendig sei. Wenn etwas also nicht in der Schrift gefunden werden kann, so sei es für den Gläubigen nicht bindend.
  • Die Tradition umfasst Überlieferungen, welche die Apostel aus dem Mund Christi oder unter Eingebung des Heiligen Geistes empfangen und in der apostolischen Nachfolge weitergegeben haben. Im 1. Jahrtausend verstand man darunter sowohl, die mündlichen Überlieferungen, als auch das die Evangelien und Briefe, welche das Neue Testament ausmachen – und natürlich auch das Alte Testament. Diese Definition wurde zur Klärung gegenüber der Reformation während des Konzils von Trient auf die mündlichen Überlieferungen reduziert (daher spricht man seither von Schrift und Tradition). Von der Wortbedeutung her ist Tradition abgeleitet vom lateinischen tradere, was soviel bedeutet wie hindurchreichen.

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Das dritte Jahrhundert: Christlicher Platonismus Alexandrias

26. Februar 2012

Im 3. Jahrhundert war der Ketzertaufstreit ein wichtiges Thema innerhalb der Kirche. Dabei ging es darum,wie man mit Christen verfahren sollte, die in einer von der katholischen Kirche getrennten Gemeinschaft getauft wurden und sich anschliessend der katholischen Kirche anschlossen. Sollte nochmals getauft werden oder nicht? Hat das Sakrament von einem Häretiker Gültigkeit oder nicht, und falls ‚ja‘, ab wann hat es dies? Dionysius von Alexandria stand bei diesem Streit zwischen Papst Stephan I. und Cyprian von Karthago. Erster vertrat die Ansicht, dass es nicht auf die taufende Person, sondern auf die trinitarische Taufformel und die rechte Intention ankäme. Cyprian hingegen machte die Gültigkeit der Taufe von der Würdigkeit und Orthodoxie des Taufspenders abhängig.

Dionysius war jedoch weniger mit der Doktrin der Kirche und ihrer weltlichen Gliedschaft beschäftigt, als vielmehr mit der Harmonie und Schönheit des Universums, und innerhalb dessen mit der Weise wie der Mensch die Gemeinschaft mit dem Logos erreichen konnte.

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Taufe, Firmung und Wiedereintritt in die Kirche im Kloster Fahr

20. Februar 2012

Zum Glück muss ich meinen Lebensunterhalt nicht mit dem Bloggen verdienen. Ansonsten wäre ich sicher schon lange verhungert – so selten wie ich hier wiedermal aktiv bin. Und da ich gleich wieder zur Arbeit gehen werde, langt es mir zeitlich nur für einen Copy/Paste Post. Ich wollte schon lange mal den Bericht über den herrlichen Abschluss des Glaubenskurses im Kloster Fahr abdrucken. Et voilà: eine Taufe, vier Firmungen und mein Wiedereintritt, dazu fünf Katholiken, die mehr über ihren Glauben lernen wollten und ein Reformierter, der sich bereits im November firmen liess.

Ich bitte meiner Leser schon mal um Entschuldigung und gelobe, dieses Wochenende mal wieder einen eigenen Beitrag zu bringen.

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Hat sich Musik in den letzten 500 Jahren wirklich weiterentwickelt?

30. Januar 2012

Josquin Desprez (1450 – 1521 AD), Praeter rerum seriem