Das Neunte Gebot
Dezember 10, 2006 von soulshappiness
“Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.”
Gott hatte uns einst eine Zunge gegeben, um seinen Namen zu preisen, doch diese Zunge ist bei vielen von uns zum Werkzeug der Ungerechtigkeit verkommen. Das Neunte Gebote beinhaltet nicht nur einen verbietenden Aspekt, sondern zeigt uns Christen auch die Pflicht auf, uns für andere einsetzen, die aufgrund von Lügen fälschlicherweise bestraft wurden.
- So sollen wir unserem Nächsten nicht übel nachreden oder ihn gar verleugnen.
- “Lügenmäuler sind dem HERRN ein Gräuel; die aber treulich handeln, gefallen ihm.” (Sprüche 12, 22). Nichts steht mehr im Gegensatz zur Reinheit Gottes, als eine Lüge. Johannes nennt den Heiligen Geist in seinem ersten Brief den “Geist der Wahrheit” (1. Johannes 4, 6). Wo gelogen wird, da wirkt der Teufel in uns. “Warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den Heiligen Geist belogen hast?” (Apostelgeschichte 5, 3). Wer “die Wahrheit redet von Herzen”, der darf auf Gottes heiligen Berg wohnen, der kommt in den Himmel.
- Wie bereits gesagt sollen wir uns für andere einsetzen, die selbst verleumdet wurden und sie verteidigen. Nehmen wir uns daher besser Jonatan zum Vorbild, der David vor den Nachstellungen durch seinen Vater Saul rettet: “Und Jonatan redete das Beste von David mit seinem Vater Saul und sprach zu ihm: Es versündige sich der König nicht an seinem Knechte David, denn er hat sich nicht an dir versündigt und sein Tun ist dir sehr nützlich. Er hat sein Leben gewagt und den Philister erschlagen, und der HERR hat großes Heil für ganz Israel vollbracht. Das hast du gesehen und dich darüber gefreut. Warum willst du dich denn an unschuldigem Blut versündigen, dass du David ohne Grund tötest?” (1. Samuel 19, 4-5).
Ich wünsche all meinen Lesern noch einen gesegneten Sonntag. Gott sei mit Euch!

