Das zweite Gebot
November 16, 2006 von soulshappiness
Das Zweite Gebot lautet: “Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.”
Lasst uns dieses, zugegeben ziemlich lange, Gebot einmal näher anschauen. I. Du sollst dir kein Bildnis machen. Im Ersten Gebot ist es verboten einen falschen Gott zu verehren, hier ist es verboten Gott in einer falschen Weise zu verehren.
- Die römisch-katholische Kirche macht hier einiges falsch, weil sie durch und durch götzendienerisch ist. Katholiken machen Abbilder Gottes, malen ihn in ihren Kirchenfenstern als einen alten Mann und als Christus am Kreuz. Das Anbeten von Götzenbildern ist pietätslos und blasphemisch, weil es die religiöse Verehrung einer Kreatur zukommen lässt, die Gott allein bestimmt ist.
- Aus welchem anderen Grund beinhaltet dieses Gebot soviele Beispiele, als uns zu zeigen, wie sehr wir zu dieser Sünder der falschen Verehrung neigen.
II. Ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott. Der erste Grund, warum Israel Götzenbilder nicht anbeten darf ist also, weil der HERR ein eifernder Gott ist.
- Lasst uns Gott deshalb keinen Grund geben abgünstig zu sein.
- Wenn Gott nun ein eifernder Gott ist, denkt daran wenn eure Freunde katholische Götzendiener sind oder wenn eure Freunde anderen Religionen wie dem Islam, Hinduismus,… angehören. Betet für sie und helft ihnen.
III. Der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an die Kinder.
- Wie traurig ist es also das Kind eines Götzendieners zu sein? Mir ist dabei als höre ich Gott sagen, wie es in Jesaja 14, 21 steht: “Richtet die Schlachtbank zu für seine Söhne um der Missetat ihres Vaters willen, dass sie nicht wieder hochkommen und die Welt erobern und den Erdkreis voll Trümmer machen.”
- Welch ein Privileg ist es das Kind “guter” Eltern zu sein (das gilt ja schließlich allgemein für alle Bereiche). Die Eltern stehen in einem Bund mit Gott und Gott zeigt sich Barmherzig mit ihrem Nachwuchs.
IV. Derer, die mich hassen. Ein weitere Grund gegen den Götzendienst ist, dass es bedeutet Gott zu hassen.
- Lasst es eine Ermahnung an alle sein, von der katholischen Götzenverehrung zu fliehen. “Kinder, hütet euch vor den Abgöttern!” (1. Johannes 5, 21).
V. Barmherzigkeit erweist an viele tausende. Ein weiteres Argument gegen den Götzendienst ist, dass Gott barmherzig ist mit denen, die ihn nicht provozieren mit ihren Abbildern und Barmherzigkeit an ihre Nachkommen walten lässt.
- Lasst uns nicht verzweifeln. Was für eine Ermutigung haben wir hier erhalten, um Gott zu dienen! Es ist gütig zu Tausenden. Wer wäre nicht gewillt, einen Fürsten zu dienen der Barmherzigkeit und Gnade erweist?
- Hofft in Gottes Güte! “Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen.” (Psalm 147, 11).
VI. Die mich lieben. Gottes Gnade ist mit denen, die ihn lieben. Liebe ist eine heilige Erweiterung oder Vergrößerung der Seele.
- Daher lasst uns Gott lieben! Der moderne Mensch liebt sein Essen. Er liebt sein Haus, sein Geld, seinen Wagen. Sollen wir dann nicht auch den lieben, von dem wir alles bekommen?
VII. Und meine Gebote halten. Liebe und Gehorsam müssen Hand in Hand gehen. “Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.” (Johannes 14,15).
- Wie sollen wir Gottes Gebote halten? Betet für den Heiligen Geist. Wir können es nicht aus eigener Stärke machen. “Denn Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.” (Philiper 2, 13)

