Feed on
Artikel
Kommentare

“Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi” (Epheser 5:21).

Dieser Vers steht nicht für sich allein, sondern bezieht sich auf alle weiteren die da folgen. Er ist sowas wie eine Zusammenfassung des weiteren Textes, welche nun lautet, dass wir uns gegenseitig in der Furcht des Herrn einander unterordnen sollen. Der Vers besteht also aus zwei Teilen:

  1. Eine Ermahnung.
  2. Eine Anweisung.

In der Ermahnung sind sowohl die Verpflichtung selbst in dem Wort unterordnen, als auch die Parteien erwähnt, denen dies geleistet werden muss, euch einander. Das Lesen fortsetzen »

In unserem Urlaub in Neuengland sind wir natürlich auch in Plymouth gewesen - sowohl auf dem Nachbau der Mayflower, als auch in der Plimoth Plantation. Hätte ich Edmund Carpenters Buch The Mayflower Pilgrims nicht vorher schon gelesen, ich hätte in jenen Freilichtmuseen ein völlig falsches Bild von den Pilgervätern bekommen. Entgegen der weitläufig, meist durch säkulare Institutionen, verbreiteten Meinung, waren die Pilgerväter und Puritaner Neuenglands ein sich gänzlich dem Vormarsch des Reiches Christi verpflichtetes Volk. Selbst aus einer nicht-religiösen Sicht bleibt zu sagen, dass nur wenige Menschen in der Geschichte mehr für die Sache der tugendhaften Freiheit und der Bürgerrechte getan haben, als die Pilgerväter und ihre puritanischen Brüder! Das Lesen fortsetzen »

Zitat XI

Anschließend wurde Bischof Ridley gemeinsam mit Hugh Latimer auf dem Scheiterhaufen verbrannt, weil er öffentlich dafür einstand, dass der Papst, der Bischof von Rom, von Gott nicht mehr Autorität auf Erden zugesprochen bekam, als irgendein anderer Bischof (16. Oktober 1555).

Bevor ich in meinen Urlaub auf die Spuren der Puritaner nach Neuengland aufbreche, möchte ich Dir Leser noch ein Video hinterlassen. Manch einer mag vielleicht etwas Mitleid mit dem verhältnismässig harten Leben dieser Südkalifornier haben. Sei Dir aber sicher, die bemitleiden eher Dich… und wollen Dir zeigen, wie Du wieder ein Stückchen mehr Freiheit in Deinem Leben zurückgewinnen kannst.

Erst kürzlich habe ich in der Welt einen Artikel über die Puritaner gelesen - aus der Sicht eines Ungläubigen. Dort wurden sie als „von fanatischen Laienpredigern beherrschte Rassisten” bezeichnet, die der Meinung waren, dass „alle anderen Rassen und Religionen” „minderwertig” wären „und ihre Bekämpfung nicht nur erlaubt, sondern geradezu geboten” sei. Was für ein vollkommen verklärtes Bild, und doch spiegelt es lediglich die geistige Dunkelheit dieses atheistischen Zeitalters wieder. Fragt man seine ungläubigen oder sogar christlichen Zeitgenossen, kommen einem wahrscheinlich weitere Klischees entgegen: sie waren prüde und sahen Sex als etwas schmutziges an, sie haben niemals gelacht, sie waren stets trist und traurig gekleidet, haben keinen Sport betrieben oder sich von der Arbeit erholt, sie waren streng und legalistisch bis zum Abwinken, usw. Woran mag dieses Bild liegen? Pure Ignoranz! Das Lesen fortsetzen »

von Samuel T. Logan Jr.

Was ist der Unterschied zwischen den Pilgervätern und den Puritanern? Sind das alles die selben Leute? Wann haben sich die beiden Gruppen formiert? Und weshalb haben sie sich zu verschiedenen religiösen Gruppen entwickelt? Exzellente Fragen, jede von ihnen!

Um all die obigen Fragen zu beantworten, ist das Jahr 1517 ausschlaggebend.

Der bekannteste Grund hierfür: im Oktober 1517 schlägt Martin Luther seine theologischen Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg. Aber das Jahr 1517 ist auch noch aus einem anderen Grund ein kritisches Jahr. Denn in diesem Jahr wurde John Foxe im englischen Boston, an dem Ort, wo jetzt das Pub Martha’s Vineyard steht, geboren. Um ein bisschen vorzugreifen, sei an dieser Stelle erwähnt, dass John Bunyan, der Autor der Pilgerreise, einst sagte, Das Lesen fortsetzen »

Wie regiert Jesus Christus, die oberste Gewalt der Kirche, das tägliche Leben seines Körpers, der Kirche? Durch die Geschichte des Christentums sind immer wieder drei unterschiedliche Muster der Kirchenregierungsform aufgetaucht: der Episkopalismus, der Presbyterianismus und der Kongregationalismus. Natürlich mag einer sagen, dass ich hier das Papstum vergessen haben mögen. Darauf will ich aber antworten, dass ich mich an dieser Stelle nicht mit Irrlehren befassen will.

  1. Der Episkopalismus ist die Regierung der Kirche durch monarchische Bischöfe, d.h. ein Mann darf die unter ihm regieren - seien es nun Kirchenmitglieder oder Älteste - und muss nicht durch die Gemeinde gewählt werden, sondern kann durch Das Lesen fortsetzen »

Mein Urlaub ist vorbei und ich bin seit vergangenem Samstag wieder zurück in “dieser großartigen Stadt” … So habe ich vor etwa sieben Monaten meinen ersten Artikel über Calvins Hauptwerk „Unterricht in der christlichen Religion” begonnen. Ich bin immer noch in dieser Stadt, die, so Gott will, am 1. Mai einen neuen Bürgermeister bekommt. Ich bin mit meiner Forschung gut vorangekommen. Aber vor allem bin ich in der Gnade des Herrn gewachsen und habe nun ein weitaus tieferes Verständnis von seinem Wort, als zuvor. Heute bringe ich die Serie über die Institutio mit dem Kapitel über die weltliche Regierungsform zu Ende. Ich kann jedem gläubigen Mann und jeder gläubigen Frau dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen. Die deutsche Version gibt es in der 6. Auflage ab € 85,- vom Neukirchener Verlag und es erwarten den Leser stolze 1238 Seiten, gepackt mit biblischer Analyse, die die Welt veränderte. Ich habe mich mit der günstigeren englischen Version begnügt. Wie auch immer: ein absoluter Kauf!

Institutio

Das Lesen fortsetzen »

Zitat X

Institutio IV, Kapitel XVII

Zunächst: die Zeichen beim zweiten Sakrament des Neuen Bundes sind Brot und Wein. Sie stellen uns dar, was wir durch das Fleisch und Blut des Opferlammes Christus erhalten haben. Denn wie uns Gott in der Taufe in die Gemeinschaft seiner Kinder einfügt und durch Aufnahme in die Kindschaft zu den Seinen macht, so gewährt er uns auch immerzu diese Speise, um uns damit in dem Leben zu bewahren, zu dem er uns durch sein Wort geführt hat.

Wenn uns also das Brot, als Zeichen des Leibes Christi, gereicht wird, so müssen wir dabei dieses Gleichnis zu Herzen nehmen: wie das Brot das Leben unseres Körpers nährt und erhält, so ist der Leib Christi die einzige Speise, um unsere Seele zu nähren und lebendig zu machen. Sehen wir, wie uns der Wein als Zeichen des Blutes Christi gereicht wird, so sollen wir bedenken, welcher Nutzen der Wein unserem Körper bringt, und viel wichtiger, dass uns der gleiche Nutzen geistlich durch das Blut Christi zukommt. Das Lesen fortsetzen »

Ältere Posts »