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Die erste, höchste, oberste und absolut wichtigste allgemeine gegenseitige Pflicht zwischen Mann und Frau ist die eheliche Einheit, in welcher Ehemann und Frau sich einander als ein Fleisch betrachten, und dementsprechend die unverletzliche Einigkeit in die sie zusammengefügt wurden erhalten. Diese eheliche Einheit ist so wichtig, dass sie nicht einmal aufgebrochen werden darf, wenn einer von beiden Christ und der andere ein Heide ist. Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat [sagt der Apostel] und sie willigt ein, bei ihm zu wohnen, so entlasse er sie nicht. Und eine Frau, die einen ungläubigen Mann hat, und der willigt ein, bei ihr zu wohnen, entlasse den Mann nicht (1. Korinther 7:12-13).

Die zweite allgemeine gegenseitige Pflicht ist eheliche Keuschheit. Keuschheit wird zu einem grossen Teil für alle Formen der seelischen und körperlichen Reinheit verwendet: in diesem Zusammenhang nennt der Apostel die Kirche Gottes auch ein keusche Jungfrau (2. Korinther 11:2).

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Nachdem in den letzten Monaten, durch die Darlegung der Worte des Apostels, die Grundlagen der häuslichen Pflichten gelegt wurden, sollen diese nun in geordneterer Form auf die einzelnen Beziehungen innerhalb des Haushaltes diskutiert werden: beginnend mit dem ersten und obersten Paar der Familie, Mann und Frau.

Wir sprechen hier zuerst von den Personen, die wahrlich und rechtmässig Ehemann und Ehefrau genannt werden dürfen; und dann von den Pflichten, welche sie ihrem Partner schuldig sind.

Damit besteht diese Abhandlung aus zwei Teilen:

  1. Der erste stellt fest, wer Mann und Frau sind.
  2. Der zweite befasst sich mit den gemeinsamen Pflichten, welche sie einander schuldig sind.

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Zitat XVII

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von Pastor Peter Masters

When I was a youngster and newly saved, it seemed as if the chief goal of all zealous Christians, whether Calvinistic or Arminian, was consecration. Sermons, books and conferences stressed this in the spirit of Romans 12.1-2, where the beseeching apostle calls believers to present their bodies a living sacrifice, and not to be conformed to this world. The heart was challenged and stirred. Christ was to be Lord of one’s life, and self must be surrendered on the altar of service for him.

But now, it appears, there is a new Calvinism, with new Calvinists, which has swept the old objectives aside. A recent book, Young, Restless, Reformed, by Collin Hansen tells the story of how a so-called Calvinistic resurgence has captured the imaginations of thousands of young people in the USA, and this book has been reviewed with great enthusiasm in well-known magazines in the UK, such as Banner of Truth, Evangelical Times, and Reformation Today.

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„Und ihr Herren, tut dasselbe ihnen gegenüber, und lasst das Drohen!, da ihr wisst, dass sowohl ihr als auch euer Herr in den Himmeln ist und dass es bei ihm kein Ansehen der Person gibt.“ (Epheser 6:9)

Zu den Pflichten der Sklaven fügt der Apostel die Pflichten der Herren hinzu, indem er sagt, Und ihr Herren: woher wir lernen dass

Herren genauso an Pflichten gebunden sind wie Sklaven.

  1. Gottes Gesetz verlangt dies, denn es erlegt Herren ausdrücklich viele Pflichten auf.
  2. So tut es auch das Naturrecht, welches Herr und Sklave in einer beidseitigen und wechselseitigen Verbindung zusammenband, damit sie Gutes tun und Gutes erhalten.
  3. Das Recht der Billigkeit tut es ebenso. Etwas Gutes verdient etwas Gutes: Deswegen sagt der Apostel den Herren auch, gewährt euren Sklaven, was recht und billig ist (Kolosser 4:1).

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Manchmal bin ich wirklich spät dran. In diesem Fall sogar drei Jahre und fünf Monate zu spät. Der Hype im Internet ist längst vorbei, da stosse ich auf eine Gitarrenversion eines der herrlichsten Stücke, die jemals geschrieben wurden – den Canon in D-Dur von Johann Pachebel, dem Organist der lutherischen Predigerkirche in Erfurt.

Inzwischen wurde das Video auf YouTube fast 59.3 Millionen angeschaut. Der Gitarrenspieler blieb lange Zeit anonym. Die New York Times hat acht Monate gebraucht um ihn ausfindig zu machen.

„Ihr Sklaven, gehorcht euren irdischen Herren mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens, als dem Christus; nicht mit Augendienerei, als Menschengefällige, sondern als Sklaven Christi, indem ihr den Willen Gottes von Herzen tut! Dient mit Gutwilligkeit als dem Herrn und nicht den Menschen! Ihr wisst doch, dass jeder, der Gutes tut, dies vom Herrn empfangen wird, er sei Sklave oder Freier.“ (Epheser 6:5-8)

Dieser Titel (Sklaven) ist ein allgemeiner Titel, welcher auf all jene angewendet werden kann, die durch einen äussere zivile Verpflichtung oder gar eine Bindung, jemand anderem ihren Dienst schulden. Unabhängig also von Herkunft, Abstammung, Besitz oder anderem müssen Sklaven Untertanen sein und die Pflichten von Sklaven tun. Der unbestimmte Titel (Sklaven) den der Apostel benutzt, lässt keine Ausnahmen zu.

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Zitat XVI

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von Jörg  Guido Hülsmann

Vor kurzem war Ostern – ein Fest des Opferns und des Hoffens. Es erinnert die gläubigen Christen daran, dass einst das größte Opfer belohnt wurde von der Erfüllung der kühnsten Hoffnung. Die Verbindung von Jesu Kreuzestod und Auferstehung – das ist der Grund, aus dem der Christ alle Hoffnung und allen Glauben schöpft.

Opfern und Hoffen sind unlösbar miteinander verbunden. Die Opferhandlung – der Verzicht auf ein Gut beziehungsweise die Vernichtung eines Gutes – zielt immer auf ein noch größeres Gut, wobei die Gefahr besteht, dieses angestrebte Gut am Ende doch nicht zu erhalten (sonst würde man nicht hoffen, sondern seiner Sache sicher sein). Christus opferte sich selbst, um der Menschheit die Pforte zum Himmelreich zu öffnen, auch wenn er sehr gut wusste, dass nicht alle durch diese Pforte würden gehen wollen. Weiterlesen

Und ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn!” (Epheser 6:4)

Ebenso wie der Apostel uns in den Versen 1 und 2 von den Pflichten der Kinder gegenüber ihren Eltern erzählt, so bindet er nun auch die Eltern an Pflichten gegenüber ihren Kindern. Obschon die Pflichten anderer Natur sein mögen (haben sie doch Autorität über ihre Kinder), sind Eltern doch an diese Pflichten gebunden, denn sie selbst stehen unter der Autorität Gottes. Die Autorität, welche Eltern nun haben, besitzen sie nicht so sehr für ihren eigenen sozialen Aufstieg (gegenüber ihren Kindern), sondern vielmehr um ihre Kinder besser zu leiten. Somit ist die Regierung über ihre Kinder, gleichzeitig ihre Pflicht.

Wenn es heißt reizt eure Kinder nicht zum Zorn, so sind nach diesem Satz jegliche Dinge verboten die Zorn in Kindern anfachen mögen, wie zuviel Strenge, Weiterlesen »

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